Weltmeere schützen!

Die Koblenzer Greenpeace Ortsgruppe stand letzten Samstag auf der Straße, weil Pinguine durch den Zusammenbruch des Ökosystems in den Weltmeeren immer mehr bedroht sind

Weltmeere schützen!

 

Niedlich, oder? Damit sich auch spätere Generationen noch an diesen süßen Wesen erfreuen können, standen wir mit der Koblenzer Greenpeace Ortsgruppe letzten Samstag auf der Straße. Durch den Zusammenbruch des Ökosystems in den Weltmeeren sind diese nämlich immer mehr bedroht. Um dem entgegenzuwirken setzen wir uns mit vielen anderen Ortsgruppen in ganz Deutschland dafür ein, dass bis 2030 dreißig Prozent der hohen See zum Meeresschutzgebiert werden.

Das ist eine dringen nötige Maßnahme, denn die hohe See wird von einer Handvoll reicher Nationen zunehmend ausgebeutet: Die Fischerei und der aufstrebende Tiefseebergbau verstärken die menschengemachte Bedrohung der Meere, unter anderem durch Klimawandel, Ozeanversauerung, Plastikmüll und andere Verschmutzungen.

Glücklicherweise finden 2020 weitere UN-Verhandlungen zum Schutz der Weltmeere statt. Dabei haben die Vereinten Nationen die Chance, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Bedauerlicherweise ließ sich unsere Umweltministerin Svenja Schulze noch auf keiner dieser Verhandlungen blicken. Greenpeace fordert sie - zusammen mit vielen anderen Menschen - dazu auf, ihrer Verantwortung nachzukommen. Passanten konnten dies tun, indem sie Postkarten unterschrieben haben, mit der Bitte an Umweltministerin Svenja Schulze, endlich an den UN-Verhandlungen teilzunehmen.

Außerdem gab es die Möglichkeit, eine Petition für die Einrichtung von Meeresschutzgebieten zu unterschreiben. Die Petition, welche bereits von über 106.000 Menschen unterschrieben wurde, ist auch online verfügbar unter:

https://www.greenpeace.de/meeresschutz

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